Museum der Stadt

Seit 1990 hat es seinen eigenen Sitz im Jesuitenkolleg aus dem XVIII. Jh., einem Werk des bologneser Architekten Alfonso Torreggiani, und besteht gegenwärtig aus mehr als 40 Räumen, auf die ungefähr 1500 Arbeiten verteilt sind. Im Hofgarten befindet sich das römische Lapidarium, das rund hundert Inschriften aus der Zeit vom I. Jh. v. Chr. bis zum IV. Jh. n. Chr. versammelt. Seit 2003 kann man im Erdgeschoss den ersten Teil der Archäologischen Sektion besichtigen, die dem imperialen Rimini des II. und III. Jhs. gewidmet ist. Protagonisten der Museumsstrecke sind zwei emblematische Residenzen jener Zeit: das Domus des Chirurgen der Piazza Ferrari, das wegen des außergewöhnlichen medizinischen Instrumentariums, das dort gefunden wurde, so genannt wird, und das Domus des Palazzo Diotallevi, das wegen des großartigen Mosaiks mit der Einfahrt von Booten in den Hafen bekannt ist. 

Im Erdgeschoss wurde auch ein Raum eingerichtet, der auf Dauer dem rimineser Künstler Renè Gruau gewidmet ist. Über die historische große Treppe aus dem XVIII. Jh. gelangt man in die Pinakothek, die sich durch den ersten und zweiten Stock schlängelt und dabei einer chronologischen Strecke vom XI. zum XX. Jh. folgt: dort befinden sich, unter anderen, Meisterwerke der Rimineser Schule des XIV. Jhs., Arbeiten, die für den malatestianischen Hof realisiert wurden, Gemälde des originellen lokalen XVII. Jhs. 

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